Krimilesungen im Mr. Bleck Coffeeshop

Februar 16th, 2009

In Concert: Bloc Sanitaire

September 7th, 2008

Dienstag, 16. September 2008, 20 Uhr

zur Vernissage „Fränkisch – die Vereinbarkeit des Unvereinbaren“

Kunsthaus,  Königstr.93, 90403 Nürnberg

sowie am

Donnerstag, 27. November 2008, 20 Uhr

Kofferfabrik, Lange Str.81, 90762 Fürth

Smoke – Geschichten vom blauen Dunst

August 10th, 2008

mit Beiträgen von Thommie Bayer, Larissa Boehning, Veit Bronnenmeyer, Adelheid Dahimène, Alexa Hennig von Lange, Sandra Hoffmann, Wladimir Kaminer, Thomas Lang, Petra Nacke, Mathias Nolte, Selim Özdoğan, Sascha Pranschke, Antje Rávic Strubel, Elmar Tannert, Elmar Vogt, Sabine Weigand, Joseph von Westphalen, Tom Wolf, Michael Zeller

erscheint im September 2008

Verlag ars vivendi, ISBN 978-3-89716-927-2



				

Die Reise nach Europolis

März 14th, 2008

Finissage

Die Reise nach Europolis

Die einen fahren fort, um am Strand zu lesen, die anderen kommen zurück, um aufzuschreiben, wie‘s gewesen. Die Literaturtouristen Petra Nacke, Elmar Tannert und Fredder Wanoth treffen am

Sonntag, 30. März 2008, 16.00 Uhr

im Stadtmuseum Fembohaus, Burgstraße 15, 90403 Nürmberg

zusammen und berichten, was sie zu Hause gelesen oder in der Fremde geschrieben haben. Herhalten müssen Goethe, Kafka, Mark Twain, Döblin und Bruno Schulz mit Schilderungen von Notdurft, sprachlichem Totalversagen und einer Fahrt von hier ins Nirgendwo. Mit Tagebuch, Elektrobaß und immer einem Finger auf der Landkarte.

Stadtobsessionen in der Stadtgalerie Wels

März 10th, 2008

EXPERIMENT LITERATUR zu Gast im „Nürnberger Nachtdienst“ der Stadtgalerie Wels

Dienstag, 22.04.08, 20.00 Uhr

STADTOBSESSIONEN

Ausstellung und Lesung der fränkischen Künstler

Elmar Tannert (Autor)

Fredder Wanoth (Maler/Zeichner/Fotograf/Modellbauer/Städtesammler)

Foto: Reinhard Winkler

Mit der „Aura eines Reserve-Dürers“ (so die Nürnberger Nachrichten) sammelt Fredder Wanoth gern im Osten – zwischen Ural und Donau – Städte ein, um Teile daraus dann etwas kleinformatiger, dafür aber um einiges surrealer, in aufwendigem Modellbau dingfest zu machen. Die „Ästhetik im Schein des Morbiden“ hat es ihm angetan und er stellt sie mit selbstredenden Materialien in seinen Gebilden heraus: für die Goldenen Kuppeln von St. Petersburg hat er dazu Käsekartons, die Prawda und russische Original-Klistiere verwendet. Wir fragen uns schon, welche Häute er für die Metamorphose unseres Ledererturms gerben wird, denn Meister Wanoth tritt in Wels nicht nur optisch auf, er will die Stadt auch noch erobern, so er, selbstredend.

Wer im „Nürnberger Nachtdienst“ zu Wels wen oder was potenzieren will, sei dahingestellt. Jedenfalls hat Elmar Tannert mit seinem Debütroman „Der Stadtvermesser“ allen zwangsregulierten Stadtkartographen das freischießende literarische Wasser gereicht. Und das ziemlich ausgiebig in 33 vermessenen Kapiteln.

Zitate: „Die seelische Verkrüppelung und Verarmung, sagte der Stadtvermesser, die man in dieser Stadt erleide, sei, da es sich eben nicht um eine seelische Behinderung und soziale Verschwachung handele, bereits unartikulierbar geworden ….“ „Ein Ort ist umso mehr Ort, je unerreichbarer er ist, je einmaliger er ist und je endlicher er ist, das heißt, je mehr an ihm begonnen und beendet werden kann“.

Daraus schließen wir, daß dieser Nachtdienst bald zum Tag wird. Wir fragen nichts mehr und freuen uns dagegen.

© Adelheid Dahimène

Foto: Reinhard Winkler

 

„Autodidaktischer Autismus“

Februar 7th, 2008

Unter diesem Titel präsentiert die

Galerie Bernsteinzimmer, Nürnberg, Großweidenmühlstraße 11,

vom 9. März bis 13. April 2008 Kunst von „Nichtkünstlern“.

Mit Werken von Roland Eugen Beiküfner (Schauspieler), Volker Blumenthaler (Komponist), Hans-Günter Brodmann (Musiker), Horst Faigle (Musiker), Hubert Forscht (Theaterleiter), Marco Frohberger (Autor), Dr. Theobald Fuchs (Physiker/Musiker), Helmut Haberkamm (Autor), Brigitta Haupt (Bernsteinköchin), René Kops (Architekt), Uli Kulp (Autor), Fitzgerald Kusz (Autor), Gisela Lipsky (Autorin), Petra Nacke (Autorin und Musikerin), Adeline Schebesch (Schauspielerin), Barbara Schofer (Musikerin), Elmar Tannert (Autor), Madeleine Weishaupt (Autorin).

Vernissage: Sonntag, 9. März 2008, 17 Uhr.

Es musizieren die autodidaktischen Audio-Autisten Horst Faigle (Percussion), Petra Nacke (Stimme) und Elmar Tannert (E-Baß).

 Foto: Madeleine Weishaupt

In Concert: Bloc Sanitaire

Januar 29th, 2008

– das musikalische Sonderkommando aus dem Umfeld der legendären Galerie Bernsteinzimmer.

Samstag, 2. Februar 2008, 21 Uhr
Hemingway’s Bar
Gartenstr.59
91217 Hersbruck

Bloc Sanitaire sind:
Anders Möhl (voc/g), charismatischer Frontmann und umschwärmter Herzensbrecher, dessen bildnerisches Werk dank vielfältiger Aktivitäten der Hersbrucker Bücherwerkstätte im gesamten Altlandkreis bekannt ist;
Fredder Wanoth (g), Überzeugungs-Ostler, der noch keine Reise in Richtung Sonnenaufgang – sei es nach Furth i.W., sei es Kiew i.d.Ukr. – angetreten hat, ohne am Bahnhof r.d.Peg. einen Zwischenstop für eine letzte Halbe von der Hersbrucker Bürgerbräu einzulegen;
Elmar Tannert (b/voc), der seine späte Jugend in Altensittenbach verbrachte, wo er beim Klavierüben die Gläser der Nachbarn zum Zerspringen brachte, worauf er beschloß, die 88 schwarzen und weißen Tasten mit 4 Baßsaiten zu vertauschen;
Dr. Theobald Fuchs (dr), ehemaliges Mitglied der legendären Punkband „Ungewaschene Papstmörder“ aus Vorra, deren Name in fetten edding-300-Spuren auf den Kacheln der PPG-Schülertoilette prangte.


Was schreibt die Presse?
„Bloc Sanitaire erlösen Stücke, die von ihren Schöpfern nicht zu Ende gedacht wurden – am besten gleich mehrere auf einmal! Bloc Sanitaire entkernen und vollenden, sie räumen auf wie sonst nur ein weiblicher Wirbelsturm, sie renovieren die Arrangements bis zur Unkenntlichkeit und schaffen es zu allem Überfluß, ihre überbrodelnden eigenen Ideen quasi als Schlußstein auf das fertige Werk zu setzen – Bastard Pop at its best!“ (Volkszeitung Dnjepropetrowsk)
„Hey-ho über! Let’s bloc!
“ (Jazz-punk Late-news New York)


Was meint das Publikum?
„Ihr seid Gott!“ (Zwischenruf am 7.12.2007, 21:47 MEZ)


Die Blöcke erkennen meistens selbst die Stücke nicht wieder, die sie gecovert haben – sie bringen populären Liedermatsch steifgeschlagen auf die Bühne und intonieren mittels atombetriebener Instrumente Stücke, die erst dann notgetauft werden, wenn der letzte Ton zu Boden gefallen ist.
Haben Sie Jimi Hendrix und die Beatles verpasst? Machen Sie diesen Fehler kein zweites Mal!

Fotos: Detlef Paulig

Verlorene Zeiten

Januar 18th, 2008

Das Musical „Verlorene Zeiten“ wird am

Donnerstag, 14. Februar 2008, ab 19 Uhr

aufgeführt in der

„Bar“, Gustavstr.33, 90762 Fürth

„Gespielt“ wird das Leben in einer normalen Raucherkneipe, wie es an diesem traditionellen Ort vor der Rauch-Prohibition möglich war.
In dem einzigartigen Experiment, bei dem sich „die ganze Kneipe zur Bühne wandelt“, können Laienschauspieler (Gäste) das Leben vor dem „staatlichen Eingriff“ noch einmal so richtig mit allen Sinnen „nachspielen“, erklärt der „Intendant“ und Wirt der an diesem Tag zur Künstlerkneipe umgedeuteten „Bar“.

Jeder Gast kann mitmachen und seiner „künstlerischen Kreativität“ durch Rauchen, Saufen, Ratschen, Spielen, Singen und „Sich einfach mit Freunden Wohlfühlen“ freien Lauf lassen!
Umrahmt wird die Szenerie durch literarische Beiträge von Veit Bronnenmeyer und Elmar Tannert.

Kunst gegen Rauchverbot

Januar 6th, 2008

Diese künstlerische Aktion der Pilsbar „Treff“ in Memmingen sei rauchfreundlich gesinnten Gastwirten zur Nachahmung empfohlen. Per Zeitungsinserat kündigte Wirt Robert Manz folgende Aufführung an:

Gemäß Art. 5, Nr.3 „Gesundheitsschutzgesetz“ http://www.bayern.landtag.de/pdf_internet/GSG.pdf ermöglicht es der Gesetzgeber, im Rahmen der Kunstfreiheit auch in Gaststätten zu rauchen. Wirt und Gäste des Treffs berufen sich auf diese Kunstfreiheit und „spielen“ das früher so unbeschwerte Leben in einer Raucherkneipe originalgetreu nach:

 

„Musical Treff“ in Memmingen

Am 1.1.2008 wird das „Musical Treff“ in den original historischen Räumlichkeiten der Pilsbar Treff, Kuttelgasse 20, „uraufgeführt“!
Einlass und Beginn ist ab 17.00 Uhr. Der Eintritt ist wie immer den ganzen Abend lang frei.
„Gespielt“ wird das Leben in einer stink normalen Raucherkneipe, wie es an diesem traditionellen Ort über 30 Jahre lang vor der Rauch-Prohibition möglich war.
In dem einzigartigen Experiment, bei dem sich „die ganze Kneipe zur Bühne wandelt“, können Laienschauspieler (Gäste) das Leben vor dem „staatlichen Eingriff“ noch einmal so richtig mit allen Sinnen „nachspielen“, erklärt der „Intendant“ und Wirt der an diesem Tag zur Künstlerkneipe umgedeuteten Pilsbar Treff: „Jeder Gast kann mitmachen und seiner „künstlerischen Kreativität“ durch rauchen, saufen, ratschen, spielen, singen und „sich einfach mit Freunden Wohlfühlen“ freien Lauf lassen!“
Musikalisch umrahmt wird die Szenerie wie immer durch die Original-Treff-Musik, die genauso wie vor Einführung dieses „Bevormundungsgesetzes“ über die Lautsprecher trällert.
Bei Erfolg wird eine Verlängerung des Laiengastspieles nicht ausgeschlossen.
Pilsbar Treff, Kuttelgasse 20, Memmingen

 

„umgedeckt“ – Bestecktransformationen von Anders Theorell bei Küchen-Lösch

November 2nd, 2007

Anders Theorell präsentiert ausgewählte Besteckverfremdungen bei

Küchen-Lösch, Lorenzer Platz 7/15, 90402 Nürnberg,

vom 8. November 2007 bis 23. Februar 2008.



Anders Theorell stammt aus einer künstlerisch vorbelasteten Familie. Der Vater war Journalist, eine Verwandte war die bekannte Göteborger Coloristin Karin Parow.
Er selbst begann seine Ausstellungstätigkeit in Deutschland damit, dass er in einer Galerie einen Tisch deckte und über das Gedeck ein weißes Tuch zog. Auf dem Tuch präsentierte er verfremdete Bestecke, die das Thema des Essens ästhetisch behandelten. Da fanden sich ein Löffel, dessen Boden durchbrochen war, abschließbare Gabeln und eigenartig verdrehte Messer. Es gab eine „Spaghettigabel“, an der statt Zinken zwei Korkenzieherenden glänzten, Spezialanfertigungen für Verliebte, aneinandergelötete Gabeln, die wie Blumen aussahen, usf…
Die Kreationen von Anders Theorell, die inzwischen in Deutschland ihre Freunde und viel Beachtung bei der Presse gefunden haben, sind keine bloße Spielerei. Sie nehmen ästhetisch und intellektuell gleichermaßen Stellung zu einem wichtigen Kulturaspekt. Anders Theorell hat in Deutschland, Schweden und der Schweiz eine Reihe beachteter Ausstellungen gemacht. Seine Objekte finden sich als Einzelstücke oder in Vitrinen vieler Hotels und anderen Gastronomiebetrieben, sowie im Gastronomie-Museum Nürnberg.